Radreise Ostern 2026 nach Italien – Bellaria Igea Marina

Radreise Ostern 2026 nach Italien – Bellaria Igea Marina

27. März bis 7. April

Sieben Personen machten sich in diesem Jahr gemeinsam auf den Weg zur traditionellen Oster-Radreise. Mit dabei waren vier Mitglieder des PSV sowie deren Angehörige und Freunde. Die Gruppe war bunt gemischt – ebenso wie der Trainingszustand nach der Winterpause. Drei (motorisierte) Rennräder und ansonsten Pedelecs sorgten dafür, dass trotz unterschiedlicher Form alle gut mithalten konnten.

Die Abfahrt erfolgte am 27. März in Iserlohn bei frischen 5 Grad. Neben zwei Pkw kam ein Transporter zum Einsatz, der sämtliche sieben Räder sowie das Gepäck sicher aufnahm. Die erste Etappe führte bis kurz vor die österreichische Grenze, wo in Oberaudorf ein Zwischenstopp mit Übernachtung eingelegt wurde.

Am 28. März ging es reibungslos weiter – begleitet von der Hoffnung auf wärmere Temperaturen im Süden. Und tatsächlich: Diese Erwartung wurde erfüllt. Bei angenehmen 14 Grad, strahlend blauem Himmel und echtem „azzurro“-Gefühl erreichte die Gruppe ihr Ziel Bellaria Igea Marina.

Vor Ort übernahm Barbara die sportliche Leitung – sie gab Impulse, entwickelte Strecken und sorgte mit Gespür und Motivation für die passende mentale Ausrichtung der Gruppe.

Die organisatorische Gesamtleistung lag erneut in den Händen von Jens. Und die hatte es diesmal in sich: Eine möglichst wirtschaftliche Aufteilung der Teilnehmer auf wenige Fahrzeuge angesichts hoher Spritpreise, notwendige Stopps zum Laden des E-Auto-Akkus sowie ein Hotelwechsel zur Halbzeit verlangten eine durchdachte Planung. Doch all diese Herausforderungen wurden von ihm in gewohnt souveräner Art gemeistert – sein durchdachter Masterplan sorgte für einen reibungslosen Ablauf der gesamten Reise.

Bis auf einen Tag, den wir aufgrund zu stürmischer Bedingungen für einen Ausflug mit dem Bus nach Rimini nutzten, waren wir täglich mit dem Rad unterwegs. Der Abstecher lohnte sich auch kulturell: Wir besichtigten den eindrucksvollen Augustusbogen, eines der ältesten römischen Bauwerke Norditaliens, sowie die historische Tiberiusbrücke, die noch bis 2020 den Kfz-Verkehr über den Marecchia trug. Ebenfalls beeindruckend war das Castel Sismondo, das spannende Einblicke in die mittelalterliche Geschichte bot. Ein Spaziergang durch die Altstadt rundete diesen Tag ab.

  

An den übrigen Tagen erkundeten wir bei durchgehend trockenem Wetter die nähere und weitere Umgebung und sammelten insgesamt rund 400 Kilometer.

Fester Bestandteil jeder Etappe war die gemeinsame Cappuccino-Runde zur Mittagszeit – ein liebgewonnenes Ritual. Am Nachmittag folgte meist der entspannte Ausklang in einer Bar bei kühlen, erfrischenden Getränken, teilweise auch mit einem kleinen spirituosen Anteil oder leckerem Gelato.

  

Gleich zweimal zog es uns hinauf nach Longiano. Der Anstieg forderte durchaus, doch das herrliche Panorama und die anschließende rasante Abfahrt waren jedes Mal die verdiente Belohnung. Des Weiteren wurden ebenfalls wieder Verucchio und Bertinoro besucht, so dass neben den normalen Kilometern auch einige Höhenmeter zusammenkamen.

Longiano
Bertinoro

Ein besonderes Highlight erwartete uns am Ostersonntag: eine landschaftlich reizvolle Tour mit dem stimmungsvollen Ziel Chiesa Ciola Corniale – eine gelungene Überraschung von Barbara.

 

Auch für die Offroad-Fans war gesorgt. Jens hatte eine anspruchsvolle Strecke vorbereitet, die entlang der erwachenden Natur am Bett des Marecchia über Schotter, Stock und Stein führte. Eine echte Herausforderung, die jedoch von allen Fahrern und Rädern souverän gemeistert wurde.

Am Ende der Reise blickten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden und vor allem unbeschadet auf eine abwechslungsreiche und erlebnisreiche Zeit in Italien zurück – und das trotz der bekannt flotten Fahrweise der italienischen Verkehrsteilnehmer und nicht immer optimaler Straßenverhältnisse.

Ein herzlicher Dank geht an Barbara und Jens für Planung, Organisation und die vielen gelungenen Impulse, die diese Reise zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.

Heike & Jens

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